1. Wasser

Wasser ist ein unterschätzter Faktor, wenn es darum geht einen exzellenten Kaffee zu brühen. Die im Wasser enthaltenen Mineralien heben Geschmacksnoten hervor oder dämpfen sie und Trinkwasser ist in nahezu jeder Stadt ein bisschen unterschiedlich.
Im Besonderen ist es der Härtegrad des Wassers, der den Espresso stumpf und ein bisschen langweilig schmecken lassen kann, weswegen wir empfehlen das Wasser vor der Kaffeezubereitung zu filtrieren. Dazu braucht es keine aufwendigen Systeme, schon ein handelsüblicher Wasserfilter sorgt für eine erhebliche Verbesserung des Geschmacks.
Zudem ist es sinnvoll das Wasser in einem Wasserkocher vorzuheizen und heiß in den Espressokocher zu füllen. Damit sparst du schlicht Energie und Zeit und kommst schneller zu deinem Espresso. Es gilt auch die Wasserkammer nicht zu voll machen, denn auf keinen Fall sollte das Druckventil unter Wasser stehen. Es ist generell sinnvoll ein bisschen weniger Wasser zu nehmen. Das sorgt für einen intensiveren Espresso und reicht auch, wenn du aus dem Espresso einen Cappuccino oder ähnliches machen willst. 

2. Kaffeepulver

Idealerweise hast du zu Hause eine Kaffeemühle, mit der du die  Kaffeebohnen immer frisch mahlen kannst. Hier taugen die Handmühlen deutlich mehr als die günstigen Schlagmühlen, die die Bohnen mehr zerschlagen als mahlen. Handmühlen gibt es zum Beispiel hier bei uns im Shop von RhinoWare und sie kosten nicht die Welt. Außerdem bekommt der Kaffee so auch noch eine kleine handwerkliche Komponente und macht das ganze Erlebnis noch ein bisschen spezieller.  
Solltest du deinen Kaffee aber gemahlen bekommen musst du darauf achten, dass der Mahlgrad nicht zu fein ist. Eine Mokka Kanne brüht den Kaffee bei sehr hohen Temperaturen und ein sehr feiner Mahlgrad führt schnell zu einer Überextraktion, die im Ergebnis zu einem recht bitteren Espresso führen kann. In unserem Kaffee Shop kannst du den Mahlgrad für die Espressokanne auswählen.
Die Auswahl des passenden Kaffees liegt wiederum an deinem Geschmack. In unserem Kaffee-Shop findest du eine große Auswahl an unterschiedlichen Röstungen, sodass jeder Kaffeeliebhaber seinen Favoriten findet.

3. Verdichten

Normalerweise wird das Kaffeepulver in einer Espressomaschine mit einem Gewicht verdichtet. Das solltest du bei einem Espressokocher nicht tun. Der Kaffee sollte recht lose im Sieb liegen.
Trotzdem gilt es das Pulver sehr gleichmäßig zu verteilen, um zu verhindern, dass sich im Kaffeepulver kleine Kanäle und Spalten bilden, durch die der Wasserdampf mit viel geringerem Widerstand entweichen kann. Das würde nämlich zu einem sehr unregelmäßigen und nicht ausgewogenen Espresso führen. Um eine gleichmäßige Verteilung zu erreichen, reicht es aus, das gefüllte Sieb einige male sachte auf eine Oberfläche zu klopfen, sodass sich das Pulver ein bisschen verteilt. 

4. Strom und Gas aus

Oft lässt man den Espressokocher durchgängig auf der Herdplatte stehen und das bei voller Hitze. Das ist weder notwendig noch sinnvoll.
Sobald du ein leises Sprudeln hörst und der Espresso beginnt in die obere Kammer zu laufen, gilt es die Hitze auszuschalten. Die Resthitze reicht, um genug Wasser nach oben zu drücken und gleichzeitig wird verhindert, dass der Kaffee zu stark extrahiert.

Viel Spaß beim Ausprobieren.

Unsere Espresso Highlights für den Espressokocher