Kolumbien Berglandschaft

Kollektion: Kaffee aus Kolumbien

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Bloody Good Coffee

- SEIT 2002

FAQs zu Kaffee aus Kolumbien

Welche kolumbianischen Kaffees habt ihr aktuell im Sortiment?

In der Kolumbien-Collection findest du gerade unseren Bella Vista Geisha als Rare Filter – ein seltener Microlot von Jhonathan Gasca aus Huila – sowie unser Seltene Kaffees Probierset, in dem auch ein Kolumbien-Lot vertreten ist. Kolumbien ist für uns eines unserer wichtigsten Herkunftsländer, aber unsere kolumbianischen Specialty-Lots sind oft Microlots mit kleinen Mengen. Was aktuell wirklich da ist, siehst du oben über den Filter „Verfügbarkeit → Auf Lager". Wenn dein Lieblings-Lot gerade nicht da ist, lohnt sich ein Blick auf unsere wechselnden Special Editions oder den Rockstar Club.

Wie schmeckt kolumbianischer Kaffee – kurz erklärt?

Den einen kolumbianischen Geschmack gibt es nicht – Kolumbien ist groß, gebirgig und klimatisch vielfältig. Grob: Nördliche Regionen liefern eher körperreiche, schokoladige Profile, der Süden (Huila, Nariño, Cauca) ist tendenziell fruchtiger, süßer und mit feinerer Säure. Was gute kolumbianische Kaffees fast immer verbindet: eine klare, saubere Tasse, natürliche Süße und eine Balance, die sowohl Einsteiger:innen als auch Specialty-Nerds schmeckt. Wenn du tiefer in Anbaugebiete und Aufbereitungen einsteigen willst – auf unserer Kolumbien-Story-Seite findest du die ganze Geschichte.

Was ist Pink Bourbon – und warum taucht der oft bei kolumbianischen Kaffees auf?

Pink Bourbon ist eine seltene Varietät, deren Kirschen weder klassisch rot noch gelb reifen, sondern in einem zarten Rosa. Genetisch gilt sie als Hybrid bzw. Mutation rund um die Bourbon-Linie und stammt überwiegend aus Kolumbien. Für Specialty-Trinker:innen ist sie aus zwei Gründen spannend: erstens das intensive, fruchtig-florale Geschmacksprofil mit viel natürlicher Süße, zweitens ihre Geschichte – ein Farmer in Huila, Don Gabriel Castaño, hat die damals kaum bekannte Varietät bekanntgemacht und seine Finca komplett darauf umgestellt. Pink Bourbon ist heute eines der gesuchtesten Profile aus Kolumbien.

Was ist eine Geisha – und warum kostet die so viel?

Geisha (oder Gesha) ist eine Varietät, die ursprünglich aus Äthiopien stammt und über Panama weltberühmt wurde. Sie wächst nur in großer Höhe, bringt vergleichsweise wenig Ertrag und ist anspruchsvoll im Anbau – dafür liefert sie eines der außergewöhnlichsten Tassenprofile, das Kaffee hergibt: floral, jasminartig, mit tropischen Früchten, klarer Säure und teeartiger Leichtigkeit. Unser Bella Vista Geisha aus Huila ist genau so einer. Der Preis kommt nicht zustande, weil das Rare-Etikett dranklebt, sondern weil schon der Rohkaffee ein Mehrfaches einer normalen Charge kostet.

Was bedeuten Supremo und Excelso auf kolumbianischem Kaffee?

Wichtig zu wissen: Beides sind Größenklassen der Bohne, keine Qualitätsstufen. Die kolumbianische FNC unterscheidet Supremo (größere Bohnen) und Excelso (etwas kleinere) – das sagt etwas über die Sieblochgröße aus, aber nichts über die Tasse. Für uns als Specialty-Rösterei sind diese Klassen nicht der entscheidende Maßstab. Was bei uns zählt, ist die konkrete Farm, die Varietät, die Aufbereitung und das Cupping-Ergebnis – nicht, wie groß eine Bohne ist. Wenn du also "Supremo" auf einer Tüte siehst: Das ist Größe, nicht Güte.

Wie wird kolumbianischer Kaffee bei euch aufbereitet?

Welche Aufbereitung ein konkreter Kaffee hat, siehst du in den Produktdetails und auf der Tüte. Aktuell findest du in der Collection den Filter „Verarbeitung", über den du das eingrenzen kannst. Grundsätzlich wird der Großteil der kolumbianischen Ernte gewaschen (washed) – das gibt die klare, saubere Tasse, für die Kolumbien berühmt ist. Daneben werden Natural- und experimentelle anaerobe Fermentationen auf engagierten Farmen wie der von Don Gabriel oder Jhonathan Gasca immer wichtiger – die verschieben das Profil oft deutlich in Richtung Frucht und Komplexität.

Stimmt es, dass auch euer Decaf aus Kolumbien kommt?

Ja. Unser entkoffeinierter Kaffee – sowohl als Espresso als auch als Filter – kommt aus Kolumbien. Der Rohkaffee wird mit der CO₂-Methode entkoffeiniert, einem schonenden Verfahren, das ohne synthetische Lösungsmittel arbeitet und die Aromen weitgehend in der Bohne lässt. Wenn dich das Thema interessiert, schau auf unserer Decaf-Wissensseite "Alles über Decaf" vorbei – dort haben wir die Methoden, die Hintergründe und unsere Auswahl ausführlich beschrieben.

Was unterscheidet eure "Rare"-Kolumbien-Filter von regulären Single Origins?

Die Rare-Lots sind unser spannendster Teil des Kolumbien-Sortiments: sehr kleine Chargen, oft besondere Varietäten (Geisha, Pink Bourbon, Sidra) und sorgfältige bis experimentelle Aufbereitungen. Geschmacklich sind das keine Alltagskaffees, sondern Erlebnisse – ungewöhnlich fruchtig, floral, manchmal richtig wild. Sie sind als Filterkaffee gedacht, wo diese Profile am schönsten zur Geltung kommen. Preislich liegen sie höher, weil schon der Rohkaffee deutlich teurer ist und die Erntemengen klein sind. Wenn du regelmäßig solche Schätze probieren willst, lohnt sich ein Blick auf den Rockstar Club.

Kann ich kolumbianischen Kaffee auch im Abo bekommen?

Ja, auf mehreren Wegen. Unser Decaf-Abo liefert dir den kolumbianischen entkoffeinierten Kaffee regelmäßig nach Hause. Unser Coffee Club rotiert wechselnde Single Origins, und Kolumbien-Lots sind dort fast immer Teil der Mischung. Und für die seltenen, experimentellen Microlots gibt es den Rockstar Club – das Abo für Specialty-Raritäten, in dem regelmäßig kolumbianische Geishas, Pink Bourbons & Co. landen.