Kaffee aus El Salvador

Kaffee aus El Salvador überzeugt durch einen samtigen Körper, eine milde bis feine Säure und elegante Aromen von Schokolade, Karamell, Mandel und roten Früchten. Besonders bekannt ist das Land für hochwertige Bourbon- und Pacamara-Varietäten, die im Bereich Specialty Coffee aus El Salvador international geschätzt werden. Die wichtigsten Anbauregionen sind Santa Ana, Apaneca-Ilamatepec, Chalatenango und San Vicente. In Höhenlagen zwischen 1.200 und 1.800 Metern reifen die Kaffeekirschen langsam und entwickeln komplexe, ausgewogene Geschmacksprofile. Traditionell wird salvadorianischer Kaffee gewaschen (washed) aufbereitet, was für Klarheit und Struktur in der Tasse sorgt. Zunehmend kommen auch Honey- und Natural-Prozesse zum Einsatz, die mehr Süße und fruchtige Tiefe hervorbringen. Weil du hochwertigen, handwerklich produzierten Kaffee mit klarer Herkunft und ausgewogener Aromatik erhältst – ideal für Espresso, Filterkaffee oder Vollautomaten. Alle, die harmonische, leicht zugängliche Kaffees mit feiner Süße und eleganter Struktur schätzen und klassische mittelamerikanische Profile entdecken möchten.

Lerne Los Tres Potros kennen

Die Farm Los Tres Potros befindet sich im Familienbesitz von Nora Silvia Cabezas de Mendez Florez und wird von GECA Coffee verwaltet. Sie liegt in der renommierten Region Apaneca im Departement Ahuachapán – einem der wichtigsten Anbaugebiete für Kaffee aus El Salvador. Die 2001 erworbene Farm befindet sich auf rund 1.500 Metern über dem Meeresspiegel und umfasst etwa 8.000 m² Anbaufläche. Auf Los Tres Potros wird ausschließlich die Varietät Pacamara kultiviert – eine in El Salvador besonders geschätzte Kreuzung aus Pacas und Maragogype. Die Höhenlage von 1.500 Metern bietet ideale klimatische Bedingungen für langsame Reifung und eine außergewöhnliche Aromakomplexität. Ziel der Familie ist es, hochwertigen Specialty Coffee aus El Salvador mit herausragender Tassenqualität zu produzieren.

Der Name „Los Tres Potros“ bedeutet „Die drei Colts“ und ist eine Hommage an die drei Söhne der Familie, die neben Kaffee auch eine große Leidenschaft für Pferde teilen. Die vergleichsweise junge Farm sowie die jungen Pacamara-Bäume tragen zu einer besonders klaren und intensiven Aromatik bei.

Im Jahr 2016 erzielten die Kaffees der Farm über 91 Punkte im Cupping und wurden mit den Auszeichnungen „Exceptional Quality for the World“ sowie dem Titel „Presidential Coffee“ geehrt – ein Beleg für die außergewöhnliche Qualität dieses salvadorianischen Spitzenkaffees.

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Kaffee aus El Salvador

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Prozessierungsmethoden in El Salvador

In El Salvador spielt die sorgfältige Aufbereitung eine entscheidende Rolle für die Qualität des Kaffees. Besonders verbreitet ist die gewaschene Aufbereitung (Washed Processing), die für klare, strukturierte und elegante Tassenprofile steht. Dank der bergigen Regionen und vorhandener Wasserquellen können viele Farmen diese präzise Methode einsetzen.

Nach der selektiven Handernte werden ausschließlich reife Kaffeekirschen weiterverarbeitet. In der Wetmill wird das Fruchtfleisch mechanisch entfernt, anschließend löst sich die verbleibende Mucilage in Fermentationstanks über mehrere Stunden durch kontrollierte Gärung. Danach werden die Bohnen gewaschen und zum Trocknen auf Patios oder erhöhten Trockenbetten ausgebreitet.

Neben dem klassischen Washed-Verfahren gewinnen auch Honey- und Natural-Prozesse zunehmend an Bedeutung. Diese Methoden betonen je nach Ausführung mehr Süße, Fruchtigkeit oder Körper im Tassenprofil. Die Kombination aus traditioneller Sorgfalt und moderner Verarbeitung macht Kaffee aus El Salvador besonders ausgewogen, klar und qualitativ hochwertig.

Sack mit Kirschen

Pacamara aus El Salvador

Die Pacamara-Varietät wurde 1958 vom salvadorianischen Institut für Kaffeeforschung (ISIC) entwickelt. Sie entstand aus der Kreuzung der Sorten Pacas und Maragogype und zählt heute zu den bekanntesten Spezialitäten-Varietäten für hochwertigen Kaffee aus El Salvador.

Ziel der Züchtung war es, die positiven Eigenschaften beider Elternpflanzen zu vereinen. Pacas, eine natürliche Mutation der Bourbon-Varietät, zeichnet sich durch ihren kompakten Wuchs und eine gute Anpassungsfähigkeit an anspruchsvolle Klimabedingungen wie starke Sonneneinstrahlung oder Wind aus. Maragogype, eine Mutation der Typica-Varietät, ist hingegen für ihre außergewöhnlich großen Bohnen bekannt.

Charakteristisch für Pacamara Kaffee sind die großen Blätter, Kirschen und Bohnen, die sich besonders für den Anbau in höheren Lagen eignen. Obwohl die Varietät vergleichsweise ertragsarm und weniger resistent gegenüber Krankheiten ist, überzeugt sie durch ein komplexes und intensives Geschmacksprofil. Typisch sind fruchtige und florale Noten, häufig ergänzt durch schokoladige Nuancen – abhängig von Region, Anbauhöhe und Aufbereitung.

Wer Pacamara aus El Salvador kaufen möchte, entscheidet sich für eine außergewöhnliche Specialty-Coffee-Varietät mit beeindruckender Aromatiefe und klarer Herkunft.