Koffein im Kaffee – was steckt dahinter?

19grams Berlin Kaffeewissen

Viele werden sich in dieser Routine wiedererkennen: Eine Tasse Kaffee am Morgen zum Wachwerden. Vor dieser Tasse bitte nicht ansprechen und mit Arbeit muss man gar nicht erst anfangen. Doch woran liegt es, dass so viele Menschen auf ihren Kaffee am Morgen nicht verzichten können? Abgesehen von dem bei Specialty Coffee fantastischem Geschmacksprofil, liegt die Lösung auf der Hand: Koffein. Doch was ist dieser magische Wachmacher eigentlich, wie entsteht er und wie viel Koffein ist gesund? In diesem Blogartikel erfahrt ihr alles, was ihr wissen müsst über die Wirkung des braunen Goldes.

 

Deutschland – das Land der Kaffeetrinker

Die Zahlen sprechen für sich: Die Deutschen lieben ihren Kaffee. Studien fanden heraus, dass neun von zehn Deutschen Kaffee trinken, und zwar nicht gerade wenig! Durchschnittlich werden drei Tassen Kaffee täglich konsumiert - nicht schlecht!

 

Was ist Koffein?

Koffein ist Alkaloid, welches in über 60 Pflanzen enthalten ist, darunter im Kaffeestrauch, Teestrauch, Matebaum oder Kolabaum. Koffein dient biologisch gesehen in erster Linie dazu, Schädlinge fernzuhalten, zu betäuben oder gar zu töten.

 

Die Entdeckung von Koffein

Im Jahr 1819 wurde das erste Mal Koffein aus Kaffeebohnen gewonnen. Der deutsche Chemiker Friedrich Ferdinand Runge, damals noch Medizinstudent, sollte der erste sein, dem es gelang, Koffein aus der Kaffeebohne zu gewinnen. Ebenfalls an der Entdeckung beteiligt gewesen ist der Dichter und Naturforscher Johann Wolfgang von Goethe. Dieser erkannte das Potenzial, welches nicht nur in der Medizin Verwendung finden sollte.

 

Wirkung von Koffein

Koffein stimuliert den Körper so, dass die Konzentration verbessert, die Müdigkeit reduziert und die Ausdauer gestärkt wird. Die Wirkung erfolgt relativ direkt nach dem Konsum, da Koffein direkt in die Blutbahnen gelangt.

Der Körper wird wacher, da Koffein dem Nukleosid Adenosin entgegenwirkt. Dieses sorgt nämlich dafür, dass der Körper weniger arbeitet, wenn zu viel Energie verbraucht wird. Koffein sorgt dafür, dass die Zellen diese Informationen nicht bekommen und somit der Stromsparmodus nicht aktiviert wird.

 

Welcher Kaffee hat welchen Koffeingehalt?

Die Kaffeefamilien Arabica und Robusta haben einen unterschiedlichen Koffeingehalt. Arabica liegt bei ca. 1,1 bis 1,7, während Robusta sich bei einer höheren Dosis von 2 bis 4,5% befindet.

Ob ein Filterkaffee oder Espresso stärker ist, lässt sich vereinfacht nicht sagen. Die Menge an Koffein im Getränk hängt von der Menge an Kaffeepulver, der Menge an Wasser sowieso der Extraktionszeit ab. In der Regel wird bei Filterkaffee mehr Pulver verwendet und dieses ist länger in Kontakt mit dem Wasser. Da bei Espresso weniger Pulver, weniger Wasser sowie eine kürzere Extraktionszeit gibt, ist zwar in einem Schluck des köstlichen Getränkes mehr Koffein, jedoch gewinnt beim Hochrechnen auf die Tasse der Filterkaffee.

Unsere all time favorites sind der Espresso Italio Disco und der Filter La Granada. Kennst du noch nicht? Na dann wird es höchste Zeit!

 

Kann man zu viel Kaffee trinken?

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit sieht eine Menge von 400 mg Koffein als unproblematisch an. Das entspricht in etwa vier bis fünf Tassen Kaffee. Die meisten Kaffeefans sollten also entspannt durchatmen können ;)

Natürlich sollte jeder am besten auf seinen eigenen Körper hören, denn jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf Koffein. Wir empfehlen: Kaffee ist für uns ein Genussmittel, von daher stehen wir für Konsum in Maßen und nicht in Massen.

 

Decaf - Genuss ohne Koffein

Falls ihr den Geschmack von Kaffee liebt, aber den Effekt von Koffein eher vermeiden wollt oder abends doch noch in den Genuss eines Kaffees kommen wollt, haben wir eine großartige Lösung für euch: Unsere Decaf Kaffees! Es gibt sie in der Filter, Espresso sowie Kapsel Variante! Durch verschiedene Verfahren kann das Koffein aus den Bohnen gelöst werden.

 

Low Caf - Natürlich wenig Koffein 

Habt ihr schon mal von der Laurina-Varietät gehört? Wenn nicht, dann wird es höchste Zeit! Sie ist aufgrund ihres extrem geringen Koffeingehaltes eine besondere Kaffee-Varietät. Der Koffeingehalt der Laurina-Bohne ist von Natur aus sehr niedrig - er liegt bei lediglich 0,4%-0,7%. Im Gegensatz zu entkoffeinierten Kaffees, müssen diese Bohnen also nicht durch ein spezielles Verfahren entkoffeiniert werden. 


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