Costa Rica | Mittelamerika

Kaffee wächst in Costa Rica seit dem 19. Jahrhundert. Nachdem die Unabhängigkeit von Spanien im Jahr 1821 verkündet wurde, gab die Regierung kostenlose Kaffeesamen an die Bevölkerung. 4 Jahre später ging die Regierung sogar noch einen Schritt weiter, indem sie Kaffee von Steuern befreite. Der internationale Handel speziell mit England stieg stark an, sodass Kaffee von 1846-1890 fast das einzige Exportprodukt war. Kaffee legte die Grundbausteine für die Infrastruktur Costa Ricas: die ersten Eisenbahnschienen, die Costa Rica mit dem Atlantik verbinden, das erste Postamt oder das San Juan de Dios Krankenhaus. Auch kulturell hatte die Kaffeeindustrie einen starken Einfluss: das Nationaltheater, die ersten Buchhandlungen und die Santo Tomas Universität konnten gebaut werden.

Das ‘Institute for the Defence of Coffee’ spielt bei der Entwicklung des hochqualitativen ‘Specialty Coffees’ eine elementare Rolle. Das Institut beschützt kleinere Farmer vor Ausbeutung. Heutzutage ist das ICAFE dafür verantwortlich, die Qualität costaricanischen Kaffees sicherzustellen. 

Das Geschmacksprofil der Kaffees Costa Ricas wird geprägt durch einen vollen reichen Körper mit erfrischenden Säuren.


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