Kaffeeaufbewahrung - Wieso wir uns für die Plastikverpackung entschieden haben

Frischer Kaffee durch optimale Lagerung

Wir werden oft gefragt, wieso unsere Verpackungen aus (recyclebarem) Plastik sind - hier kommt die Antwort und wissenswerte Info, warum das derzeit die Nachhaltigste Lösung ist.

Es hält besser und länger frisch

Die Plastikverpackung ist eine gute Möglichkeit, Kaffee länger frisch zu halten. Wir haben uns bewusst für eine Lösung mit einem Ventil auf der Rückseite entschieden: so kann der frisch geröstete Kaffee entgasen, behält aber sein volles Geschmackspotenzial. Zusätzlich vermeiden wir, dass die Tüte aufplatzen kann.

Wir empfehlen, deinen Kaffee immer in der Originalverpackung aufzubewahren: Das Umlagern des Kaffees in eine andere Lagerungsmöglichkeit ist keine Garantie dafür, dass der Kaffee nicht den Geruch dessen annimmt, was vorher in der Lagerungseinheit gewesen ist.

Dosen mit einem Ventil

Von Fellow (und natürlich auch anderen Anbietern) gibt es mittlerweile tolle Aufbewahrungsdosen, die innen ein Vakuum erzeugen und den Kaffee so länger frisch halten. 

Tipp: Bewahre deinen Kaffee nicht im Kühlschrank auf - Raumtemperatur ist vollkommen in Ordnung. Was allerdings funktioniert, auch wenn es auf den ersten Blick vielleicht überraschend kommt: Kaffee lässt sich einfrieren! Falls dich das Thema interessiert, findest du mehr Infos auf unserem Blog!

Noch ein Hinweis, falls nicht schon eine Kaffeemühle zu deiner Linken steht: Für noch mehr Frische und Komplexität im Geschmacksprofil empfehlen wir den Kauf von ganzen Kaffeebohnen. Der Kaffee ist nicht nur frischer, ihr werdet auch vom unglaublichen Kaffeegeruch beim Zubereiten umgehauen! Auch hier haben wir bereits einen tollen Blogartikel online, indem du mehr über frisch gemahlenen Kaffee erfährst!

Wenn du ganz auf Plastik oder Papier verzichten möchtest, dann kannst du selbstverständlich einfach bei einem unserer Cafés vorbeikommen und den frisch gebrühten Kaffee direkt vor Ort genießen -  unschlagbare Frische und Qualität garantiert!

 

100 % biologisch abbaubare oder kompostierbare Verpackungen gibt es noch nicht

Es wurde - und wird - viel Geld in die Erforschung von 100% abbaubaren oder kompostierbaren Plastikverpackungen investiert. Es werden Stoffe gesucht, die alternativ zu Erdöl funktionieren können und im besten Fall über den Biomüll entsorgt werden können.

Experimentiert wird mit verschiedenen natürlichen Stoffen aus Maisstärke, Zuckerrohr, Zellulose und Holzpulpe sowie verschiedene andere Formen organischer Stoffe. Häufig kann zwar bereits die Mehrheit der Verpackung biologisch abgebaut werden, jedoch besteht ein kleiner Rest aus nicht biologisch abbaubaren Schichten oder Materialien, wie zum Beispiel Entgasungsventile und Verschlusssysteme, die entfernt und separat in die entsprechende Tonne gegeben werden müssen. 

Bio-Folie wird zwar nicht aus Erdöl gewonnen und ist somit definitiv besser als vergleichbare andere Plastikfolien, doch am Zersetzungsprozess muss noch weiter geforscht werden. 

Im Kompostierwerk wird "kompostierbarer" Kunststoff nicht zu wertvollem Kompost. Dafür dauert der Zersetzungsprozess zu lang. Laut Euro-Norm sollen sich "kompostierbare" Plastiktüten nach zwölf Wochen zersetzt haben. Aber nur zu mindestens 90%. Und in Stückchen, die kleiner als zwei Millimeter sind. Nach sechs Monaten müssen 90 Prozent der Tüte komplett verschwunden sein.

Das Kompostierwerk verkauft den fertigen Kompost nach 4-5 Wochen, doch das ist knapp kalkuliert: Denn die meisten Bio-Kunststoffe zerfallen nicht in wertvollen Humus – sondern zu Wasser und CO2. Sogar das Umweltbundesamt empfiehlt deshalb, kompostierbare Plastiktüten nicht zu kompostieren (auch nicht auf dem Kompost im eigenen Garten) – sondern im Restmüll zu entsorgen. Bei der Verbrennung im Heizkraftwerk dienen die Tüten zumindest noch der Energiegewinnung.

Fazit: Aktuell gibt es noch keine Lösung, die zu 100% biologisch abbaubar ist, daher alle Plastiktüten unbedingt im Restmüll entsorgen. Wir freuen uns auf die Zukunft!

 

Recycling als Übergangslösung

Bei der Suche nach einer Lösung ist es schwierig, die verwendeten Materialien in schwarz und weiß einzuteilen. In einigen Fällen kann Kompostierung die bessere Option sein, in anderen Recycling. Dies hängt ganz von der Zusammensetzung der Komponenten der Verpackung ab.

Auch braune Kraftpapiertüten sind in der Regel innen mit Aluminium oder Kunststoff beschichtet und wirken nur von außen nachhaltig, können aber durch den Verbundstoff nicht recyclet werden und müssen in den Restmüll.

Gucken wir die von uns verwendeten Plastikverpackungen für unsere Kaffees etwas genauer an: Die einzelnen Bestandteile eines Kaffeebeutels können durch Recycling in verschiedenen Industriezweigen nützlich wiederverwendet werden. Ein weiterer großer Vorteil von Kunststoff zu Papier ist, dass diese Verpackungen bei gleicher Reißfestigkeit nur halb so schwer sind und unser braunes Gold besser schützen.

Für die ganz großen Kaffeetrinker unter euch: Wir verkaufen auch 1000g Kaffeebeutel für eine Reduzierung der Verpackung und Erhöhung der Bohnenmenge ;)


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