Trommelröstung? Was bedeutet das?

Die Trommelröstung ist die älteste und bis heute immer noch gängigste Form, um Kaffee zu rösten. Bei der Trommelröstung befindet sich der Kaffee in einer drehenden Trommel, der sogenannten Rösttrommel. Die Wände dieser Trommel sind heiß und diese Hitze wird auf die Kaffeebohnen weitergeleitet. Bei einer klassischen Trommelröstung sind die Temperaturen niedriger als bei einer Heißluftröstung.

Wie funktioniert die Trommelröstung?

Durch die sich drehende Rösttrommel, werden die Kaffeebohnen gleichmäßig geröstet, ohne zu verbrennen. Die Temperaturen während der Röstung bewegen sich zwischen 180 und 240 °C. Im Vergleich zu einer industriellen Heißluftröstung ist das Trommelröstverfahren schonender und die Röstmeister können den Röstvorgang überwachen und individuell auf die Bohnen anpassen.

Röster schreiben sich die Temperaturkurven mit, bzw. nutzen Computerprogramme um diese als Röstprofile abzuspeichern. So lassen sich die Röstungen qualitätsstabil wiederholen. Je nach gewünschtem Röstgrad dauert eine Röstung mit dem Trommelröster zwischen 10 und 15 Minuten. Danach muss der Kaffee möglichst schnell abgekühlt werden, damit er nicht aufgrund der aufgenommenen Hitze noch weiter rösten kann. Dafür hat ein Trommelröster ein sehr großflächiges Kühlsieb, auf dem der Kaffee bei Raumlufttemperatur rotiert.

Einer der bekanntesten Trommelröster ist der Probat, auf dem auch wir in unserer neuen Rösterei in Berlin unsere Kaffees rösten.