Tarrazù Community Project

Für den ersten der 24 Kaffees haben wir uns gleich etwas Besonderes überlegt – einen costa-ricanischen Kaffee aus der Tarrazù Region.

Die beliebte Kaffeeregion ist aber nicht das Besondere an unserem Kaffee – das Herausragende ist die Farmkooperative. Insgesamt 30 Farmen haben sich bei der Palmichal Micro Mill zusammengetan, um ihre Kaffeeernte selbstständig zu verarbeiten.

Ziel der Micro Mill ist es, für jede Farm und Varietät die richtige Aufbereitung zu finden. So finden sich hier Nassanlagen, Patios zur Sonnentrocknung und Trockentische für bessere Durchlüftung. Die Kooperative ist ein wahres Kaffeelabor und experimentiert mit neuen Methoden und verschiedensten Varietäten, damit das Beste aus jeder Bohne hervorkommt. Weiters setzt sich die Palmichal Mill für Herkunftsrückverfolgung der Bohnen ein, damit auch am anderen Ende der Welt noch klar ist, das, was ich gerade trinke, stammt aus Tarrazù. Außerdem sorgt die Kooperative dafür, dass der Beruf der Kaffeebauern auch in weiteren Jahren noch lebenswert ist, indem sie sich für faire Bezahlung und Qualitätsmaximierung einsetzen.

Gut Ding will Weile haben - die eine oder andere Varietät braucht nun mal zwei Wochen zum Trocknen, damit diese investierte Zeit sich auch auszahlt, müssen gerechte Löhne sicher sein.
Der Kaffee, für den wir uns entschieden haben, ist eine Kombination aus Catuaì und Caturra Varietät, die auf 1700 Meter Seehöhe angebaut wurde. Die Micro Mill hat sich hierbei für die Washed Methode entschieden und wir stimmen zu - das war die richtige Wahl. Denn mit unserer angepassten Röstmethode haben wir die besten Geschmacksnoten herausgekitzelt.

So erhalten wir reine Kakaotöne, Cantaloupe-Melone und Noten von süßem Rohrzucker. Cremig und lieblich, für den perfekten Start in den Dezember.

Die richtige Temperatur für die Kaffeezubereitung