Kenia Gatomboya PB

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Am Fuße des erloschenen Mt. Kenya Vulkanes in Ostafrika wachsen die Arabica Pflanzen unseres Gatomboya Kaffees. Oft auf Plantagen, die so klein sind, dass sie an ihrer Strauchanzahl gemessen werden und nicht an ihrer Fläche.

Dafür gibt es viele solcher Plantagen, über 600 Farmer haben sich zur „Barichu Farmer’s Cooperative Society“ zusammengetan, um die Waschstation Gatomboya zu errichten. Der Name bezieht sich auf den nahegelegenen Gatomboya Fluss, der für den Waschvorgang der Bohnen genützt wird. Auf der Waschstation wird die Ernte der einzelnen Farmen im Wasser gepulpt und fermentiert, bevor sie auf Trockentische aufgebreitet wird. In unserem Fall handelt es bei der Ernte um Bohnen der SL 28 und SL 34 Varietät, die in den 1930er Jahren in Kenia zum ersten Mal angebaut wurden. Diese Sorte ist besonders resistent gegenüber trockenen Perioden und außerdem ausgesprochen langlebig.
In Kenia tragen SL 28 Sträucher teilweise noch mit 80 Jahren Früchte. Der Gatomboya PB hat noch etwas Besonderes an sich, das der Name schon verrät - er ist ein PB Kaffee. PB steht für Peaberry, das sind Kaffeebohnen, die einzeln in der Kirsche wachsen. Das führt dazu, dass sie eine Ballform annehmen und somit ein anderes Röstprofil benötigen. Aus diesem Grund werden sie auch aussortiert. Weniger als 5% aller Kaffeebohnen sind Peaberries.
Unsere Charge wächst auf 1800m Höhe und hat dank des vulkanischen Bodens eine große Nährstoffauswahl zu Verfügung. Das ermöglichten den Sträuchern hoch zu wachsen und viele Früchte zu entwickeln. Diese kommen dann vollständig gepulpt, gewaschen und getrocknet bei uns in der Rösterei an, wo wir mit ihnen experimentieren bis uns das Geschmacksprofil aus den Socken haut. Dieses Mal dürfen wir Kaffee à la schwarzer Johannisbeere präsentieren mit einer leichten Nektarinennote, fruchtig, beerig, wundervoll.
Kaffeetrainer Bence zeigt euch heute, wie ihr den perfekten Kaffee mit einer French Press zaubern könnt