Antioquia

Geschmacksnoten
Milchschokolade, Pfirsich, Rohrzucker
Empfohlene Zubereitung
Vollautomat
AeroPress
Espresso Kanne
Siebträgermaschine
French Press
Chemex
Filterkaffee
Charakter
Ein saubere, klare Tasse, süß und angenehm.
Verarbeitung
gewaschen
Varietät
Maragogype, Bourbon, Caturra
Anbauhöhe
1650 üNN
Kaffeefarmer
Familie Botero
Farm
Fincas Tarso
Farmgröße
180 Ha
Betreiberform
familiengeführt
Erntejahr
2019/2020
Erntezeit
Okt - Jan, April - Juni
Bodentyp
Vulkanerde
19grams - ROASTED FOR BEAUTIFUL PEOPLE
Über den Kaffee

Auf 1650m über dem Meer reifen die Bohnen unseres Tarso Antioquia Kaffees an den Kaffeesträuchern. Sie reifen aufgrund der enormen Höhe sehr langsam - bis zu zehn Monaten kann es dauern, bis sich die Blüten zu reifen Kirschen geworden sind. Doch das Warten lohnt sich, denn am Ende werden wir mit herausragenden Bohnen belohnt. Bevor diese in euren Tassen landen, werden sie in Kolumbien geerntet und daraufhin nass aufbereitet. Dafür wird das gesamte Fruchtfleisch mechanisch und mit Zufluss von Wasser sorgfältig entfernt. Die nackten Bohnen werden dann bis zu 24 Stunden fermentiert, bevor sie zum Trocknen ausgebreitet werden.
Drei Varietäten von der Fincas Tarso stecken in unserem Döschen – Bourbon, Caturra und Maragogype. Alle diese Varietäten sind Mutationen, Bourbon und Maragogype von der Typica, die Caturra ist eine Varietät mit sehr hohen Ernteerträgen und einer angenehm süßen Tasse, die sich aus der Bourbon entwickelt hat. Insgesamt sind die Bohnen unseres Fincas Tarso Kaffees sehr groß. Die Maragogype wird gern auch "Elefanten"-Bohne genannt.

Wir rösten die Bohnen bei rund 200°C in unserem Probat Röster zur Perfektion. Das ist im Vergleich zur Industrie, die für sehr kurze Zeit bei Temperaturen über 500°C röstet, eine eher niedrige Temperatur. Wir tun das, damit die natürlichen Aromen und Geschmacksnoten der Bohnen nicht nur erhalten, sondern bewusst betont werden. Deshalb schmeckt unser Kaffee auch nicht nach verbrannter Bohne, sondern angenehm nach Milchschokolade, frischem Pfirsich und süßem Rohrzucker – dem Röstteam sei Dank.

Über die Farm

Entlang der Westküste Kolumbiens erstreckt sich die längste Gebirgskette der Welt, die Anden. Hinter ihnen verbergen sich nicht nur Flüsse und brodelnde Vulkane, sondern auch das 6000 Seelendorf Tarso in der Antioquia Region. Hier haben auch unsere begehrten Bohnen ihre Wurzeln. Angebaut wurden sie auf der Finca der Botero Familie, die bereits in zweiter Generation ihre Kaffeepflanzen betreut. Geerntet wird zwei Mal im Jahr. Die Haupternte, in der 80% der Kaffeekirschen gepflückt werden, findet von Oktober bis Januar statt. Von April bis Juni wird der Rest geerntet, alles per Hand natürlich, denn nur so kann eine gute Bohne zu Stande kommen.
Das Land der Botero Familie erstreckt sich auf 180 Hektar, somit zählen sie zu den mittelgroßen Kaffeeproduzenten - zumindest für kolumbianische Verhältnisse. Angebaut wird auf 1450-1800m Seehöhe, verarbeitet werden die Bohnen dann in einer zentralen Nassmühle, die für eine konstant hohe Qualität sorgt.

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