Burundi Mahonda Lot # 44

Kennt ihr eigentlich Burundi? Das hügelige Land in Ostafrika ist ein verstecktes Kaffeeparadies. Umrahmt von Kongo, Tansania und Ruanda, dem Land, in dessen Kaffeegenuss ihr bereits am 11. Tag gekommen seid, liegt Burundi abgeschnitten vom Meer. Das Binnenland hat auch heute noch mit logistischen Schwierigkeiten zu kämpfen, was den Kaffeeexport betrifft. Doch nicht nur der weite Transportweg, sondern auch die generelle wirtschaftliche Lage des Landes ist erdrückend. Durch Bürgerkriege Ende des 20. Jahrhunderts ist das Land heute das zweitärmste der Welt.
Und das, obwohl Burundis Natur floriert, zwischen den grün bewachsenen Hängen tummeln sich neben Elefanten, Nilpferden, Büffeln und Krokodilen noch etliche weitere Tiere. Aber auch Pflanzen gedeihen in der tropischen Region hervorragend, unter anderem unsere geliebten Coffea Arabica Sträucher. Burundis Export besteht zu 80% aus Kaffeebohnen, doch durch die niedrigen Kaffeepreise am Weltmarkt ist daraus nicht viel Gewinn zu ziehen. Umso wichtiger ist es mit dem Kaffeekauf aus afrikanischen Ländern kleine Farmen zu unterstützen.
Seit man Kaffee von einzelnen Mühlen beziehen kann und nicht mehr auf Mischungen von verschiedenen Sammelstellen zurückgreifen muss, steigt die Qualität der burundischen Kaffeebohnen jährlich an. In Spezialitäten Kreisen gilt der Kaffee sogar als „heimliche Champions" Ostafrikas. Und auch uns hat er auch in seinen Bann gezogen.

Gewachsen ist unser Mahonda Lot # 44 in der Provinz Gitega auf 1930m Höhe, wo die Kaffeekirschen zwischen April und Juli geerntet werden. Dann werden sie, wie fast alle Kaffeebohnen aus Burundi mit der washed Methode auf der Mahonda Wshing Station weiterverarbeitet und machen sich im Anschluss auf ihre Reise zur Rösterei. Wo sie vollendet werden und feine Geschmacksnoten ausbilden, die an Ceylon Tee und die süß-säuerlichen Noten weißer Trauben erinnern. Abgerundet wird der Geschmack mit Nuancen zarter Orangenblüte.

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