Meet the Team | Patrick Shopmanager Chausseestraße

Woher hast du deine Fähigkeiten? Hast du dir alles selbst beigebracht?
Nachdem ich meine Grundkenntnisse in der Berliner Kaffeerösterei erlernt hatte, habe ich mir das meiste selbst beigebracht, indem ich Dinge ausprobiert und mich mit Kollegen und Kaffeefreaks ausgetauscht habe.

Bist du eher ein Filter- oder Espresso-Typ?
Ich bin eher ein Filterkaffee-Typ.

Wie viele Tassen Kaffee trinkst du im Durchschnitt am Tag?
Nicht so viele. Normalerweise zwischen 1 und 2 Tassen. Sogar während meiner Barista-Schicht.

Welchen Kaffee trinkst du im Moment am liebsten bei 19grams?
Im Moment trinke ich sehr gerne den Fazenda Santuario Sul SL28 aus Brasilien.

Warst du schon einmal in Origin? Wenn ja, welches war dein Lieblingsland?
Wenn nicht, welches Land würde auf deiner Liste ganz oben stehen?
Leider noch nicht. Aber es steht definitiv auf meiner Liste. Das erste Land, in das ich reisen würde, ist Peru.

Welchen Kaffee kochst du am liebsten?
Entkoffeinierter Hafermilch-Flat White.

Woher kommst du?
Aus Deutschland, aus einer kleinen Stadt namens Lübben. In der Mitte des Spreewalds, dem deutschen Venedig.

Was gefällt dir am besten an der Specialty Coffee Industrie?
Ich liebe es, dass es immer etwas Neues und Aufregendes zu lernen, zu brauen und zu probieren gibt.

Gibt es eine Tatsache über Specialty Coffee, die für dich besonders wichtig ist?
Die gemeinsame Liebe und Leidenschaft für das Produkt sowie die Unterstützung, die die Bauern und Bäuerinnen durch den Handel mit den Coffeeshops erhalten - die First Trade betreiben oder zumindest versuchen, dem First Trade so nahe wie möglich zu kommen.

Wann und warum hast du angefangen, in der Kaffeebranche zu arbeiten?
Ich habe 2015 angefangen. Ich hatte es satt, immer nur nachts zu arbeiten, und so kam ich auf die Idee, in einem Café anzufangen, obwohl ich bis dahin nicht einmal gerne Kaffee gemacht habe. Aber die Arbeitszeiten waren besser, also habe ich trotzdem angefangen. Schon eine Woche nachdem ich in der Branche angefangen hatte, verliebte ich mich in den Kaffee.

Beschreibe deinen Job in einem Satz.
Ich bin ein Oktopus, der versucht, Kinder im Zoo zu zähmen.

Was ist dein persönliches Filter-/Espresso-Rezept?
V60-Größe 02/22g/365g Wasser/mittelfeines Mahlgut
0-45 Sek. auf 66g auffüllen und umrühren, damit das gesamte Kaffeemehl benetzt wird
45+ Sek. Fülle den Filter mit einem schnellen, aber kontrollierten Wasserfluss bis zu 365g - rühre den ganzen Filter 3 bis 4 Mal vorsichtig um, damit das Kaffeemehl unten im Filter gleichmäßig verteilt wird, und warte dann einfach ab.
Nach etwa 3-3.30 Minuten sollte der Brühvorgang beendet sein.

Aeropress/umgekehrte Methode/18g/235g Wasser/kleineres Mahlgut
0 - 45s auf 54g auffüllen und etwa 10s lang umrühren
45s - 1.15min. auf 235g auffüllen und ein paar Mal vorsichtig umrühren
1.15min. - 2.30min. so lassen und warten
2.30min. - 3min. Setze den Filter ein, drehe die Aeropresse um und drücke den Kolben nach unten, aber nicht zu stark - verwende die vollen 30 Sekunden.
Jetzt kannst du den Kaffee so trinken, was ziemlich stark sein kann, oder du verdünnst ihn, indem du etwas Wasser hinzufügst. (Ich füge nach diesem Brühvorgang gerne noch 50 g Wasser hinzu)

Hast du eine Zubereitungsmethode entdeckt, die jeder kennen sollte?
Nein, eigentlich nicht. Ich probiere zu Hause viel aus, aber die meisten Versuche schmecken nicht so gut, weil ich mich nicht an die Regeln der Kaffeezubereitung halte. Ich probiere einfach aus und schaue, wie er schmeckt.


Was machst du, wenn du nicht gerade in einem unserer Cafés verdammt guten Kaffee machst?
Ich bin ein Netflix-Junkie und ein Gamer. Aber ich zeichne auch gerne und von Zeit zu Zeit schnappe ich mir meine E-Gitarre und mache meine Nachbarn verrückt.

Hast du einen Lieblingskunden - keine Namen nötig?
Ja, ein paar. In meiner früheren Filiale in der Chaussee.

Gibt es eine denkwürdige Situation mit einem Kunden - gut oder schlecht?
Als ich zu Beginn meiner Karriere in einem Irish Pub gearbeitet habe, habe ich in einer Cocktailbar ausgeholfen und zwar nicht mit einem, sondern mit etwa 15 Gästen. In der Bar gab es viele Stammgäste und eines Tages wurde ich gefragt, ob ich an einer spontanen Kostümparty teilnehmen wolle. Ich hatte nichts zum Anziehen, aber sie schon und ein paar Minuten später hatte ich mein Kostüm und ging zu einem Freilichttheater, wo wir uns "The Rocky Horror Picture Show" ansahen. Da wir als die Darsteller verkleidet waren, übernahmen wir die Bühne des gebuchten Tänzers vor der riesigen Leinwand und tanzten uns an diesem Abend den Arsch ab.
Für mich ein unvergesslicher Moment mit meinen Kunden. Ich versuche immer, eine gute Beziehung zu meinen Kunden/Gästen aufzubauen.


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